Begegnungen mit dem Gesundheitswesen - Band 2


Das Gesundheitswesen ist ein ominöses Wesen. Ein Neutrum, könnte man meinen, das vor allem Kosten verursacht. Dieses Buch zeichnet ein ganz anderes Bild. Es enthält – wie Band 1 – in feinfühligen Texten und Fotos 32 persönliche Porträts von einmaligen, spannenden, engagierten «Gesundheitswesen ».

Wiederum sind es Begegnungen mit Menschen, die in Ihrem Fachgebiet (und oft weit darüber hinaus) Ausserordentliches leisten. Die bereit sind, davon zu erzählen. Und dabei auch laut über sich selber nachzudenken. Es sind Chefärztinnen und Chefärzte, aber beispielsweise auch ein Apotheker, der Cannabis verschreiben darf oder ein Pakistaner, der in einem Universitätsspital Patientinnen und Patienten transportiert. Er sagt: „Ich will mit Herz arbeiten.“
Alle Porträtierten schenken dem Autoren, und damit der Leserschaft Wertvolles: Offenheit und Vertrauen. Einen Einblick in ihren Alltag und ihr Leben. Aber auch etwas von dem, was in Praxen und Spitälern zunehmend fehlt: Zeit. Sie alle haben in ihrer zum Teil übervollen Agenda einen Platz frei gemacht für ein Gespräch. Keine Selbstverständlichkeit heutzutage, leider gerade im Gesundheitswesen.
Thomas Nierle, Chefarzt am Spital in Moutier und Präsident von «Médecins Sans Frontières» Schweiz sagt es so: „Daniel Lüthi hat die herausragende Fähigkeit, einem komplexen System wie dem Gesundheitswesen menschliche Züge zu verleihen. Eine eindringliche Erinnerung daran, dass der Mensch in der Medizin immer im Mittelpunkt stehen muss.“

Daniel Lüthi, geboren 1958, arbeitet als selbständiger Journalist, Medientrainer, Moderator, Dozent und Autor. Er ist Inhaber und Geschäftsführer der Firma „DL Kommunikation“ und lebt in Bern. Seit vielen Jahren schreibt er für die „Schweizerische Ärztezeitung“ – u.a. für die Rubrik, die er ins Leben gerufen hat und die jetzt zu einem zweiten Buch geführt hat: „Begegnung mit …“

Begegnungen mit dem Gesundheitswesen - Band 2
32 Portäts in Text und Bild
2016. 136 Seiten, 65 Abbildungen in Farbe. Broschiert.
sFr. 28.- / € (D) 28.-
ISBN 978-3-03754-094-7

Begegnungen mit dem Gesundheitswesen - Band 2 (eBook)

Daniel Lüthi, geboren 1958, arbeitet als selbständiger Journalist, Medientrainer, Moderator, Dozent und Autor. Er ist Inhaber und Geschäftsführer der Firma „DL Kommunikation“ und lebt in Bern. Seit vielen Jahren schreibt er für die „Schweizerische Ärztezeitung“ – u.a. für die Rubrik, die er ins Leben gerufen hat und die jetzt zu einem zweiten Buch geführt hat: „Begegnung mit …“

Begegnungen mit dem Gesundheitswesen - Band 2 (eBook)
32 Porträts in Text und Bild.
Format E-Book: PDF.
2016. 
sFr. 28.- / € (D) 28.-
ISBN 978-3-03754-095-4

Kombiniert: Begegnungen mit dem Gesundheitswesen – Band 1 und 2


Das Gesundheitswesen ist ein ominöses Wesen. Ein Neutrum, könnte man meinen, das vor allem Kosten verursacht. In „Begegnungen mit dem Gesundheitswesen“ zeichnet der Autor Daniel Lüthi ein ganz anderes Bild mit feinfühligen Texten und Fotos. Soeben ist der zweite Band mit einer neuen Sammlung persönlicher Porträts von einmaligen, spannenden, engagierten «Gesundheitswesen» erschienen. Zusammen mit Band 1 (2013) erhalten Sie jetzt die beiden Bücher in Kombination zum Vorzugspreis.

Daniel Lüthi, geboren 1958, arbeitet als selbständiger Journalist, Medientrainer, Moderator, Dozent und Autor. Er ist Inhaber und Geschäftsführer der Firma „DL Kommunikation“ und lebt in Bern. Seit vielen Jahren schreibt er für die „Schweizerische Ärztezeitung“ – u.a. für die Rubrik, die er ins Leben gerufen hat und die jetzt zu einem zweiten Buch geführt hat: „Begegnung mit …“


Kombiniert: Begegnungen mit dem Gesundheitswesen – Band 1 und 2
sFr. 49.- / € (D) 49.-
ISBN 978-3-03754-096-1

Mut zur Wut

Was die Schweizer Hausärzte zwischen 2006 und 2014 geleistet haben, ist politisch einzigartig. Sie haben nicht nur die Hausarztmedizin und die medizinische Grundversorgung in der Bundesverfassung verankert, sie haben auch das Image und das Selbstverständnis einer ganzen Berufsgruppe von innen heraus fundamental verändert und neu definiert.
Voraussetzung dazu war der mit der Grosskundgebung am 1. April 2006 mit rund 12 000 Teilnehmenden vor dem Bundeshaus in Bern begangene Tabubruch: Nie zuvor hatten Ärzte auf der Strasse für ihre Anliegen demonstriert. Das war (nicht nur) ärzteintern absolut verpönt. Für die Hausärzte war es eine Art Befreiungsschlag, nachdem sie jahrzehntelang politisch fremdbestimmt worden waren.
Das war der politische Urknall der neuen Hausarztbewegung, die 2009 zur Lancierung der Volksinitiative «Ja zur Hausarztmedizin» führte. Zusammen mit ihren Patienten, die sich schnell als politische Verbündete entpuppten, ging es für die Hausärzte Schlag auf Schlag: Nach nur 6 Monaten Sammelzeit konnten am 1. April 2010 über 200 000 Unterschriften eingereicht werden. Nachdem Bundesrat und Parlament die Anliegen der Volksinitiative ernst und aufgenommen hatten und den Initianten mit einem direkten Gegenentwurf und dem Masterplan nicht nur weit entgegengekommen waren, sondern auch deren wichtigste Forderungen erfüllt hatten, zogen diese Ende September 2013 ihre Initiative zurück und unterstützten den Gegenentwurf, der in der Volksabstimmung vom 18. Mai 2014 mit 88 Prozent Ja-Stimmen überwältigend deutlich angenommen wurde.

Der Hausarzt Peter Tschudi und der Medienprofi Bernhard Stricker, die sich beide aktiv an vorderster Front engagiert hatten, rollen die Ereignisse zwischen 2006 und 2014 in diesem Buch nochmals im Detail auf und lassen ebenfalls jene Personen zu Wort kommen, die einen wesentlichen Beitrag zu diesem Grosserfolg beigesteuert haben.

Dieses Buch ist Abbild eines politischen Vorgangs, der bisher einzigartig ist, und lässt sich deshalb thematisch weder schubladisieren noch katalogisieren oder kategorisieren. Es ist vielmehr der Spagat zwischen Sachbuch und Belletristik, zwischen politischem Kochbuch und hausärztlichem Tagebuch.

Mut zur Wut
Die Geschichte der Volksinitiative
«Ja zur Hausarztmedizin» 2006–2014
2015. 480 Seiten, 223 Abbildungen in Farbe, 16 Cartoons, 28 Tabellen. Gebunden.
sFr. 25.- / € (D) 25.- / € (A) 27.-
ISBN 978-3-03754-088-6

Über das Herz hinaus

Essays sind Versuche, und im Versuch steckt auch das Wort «suchen»: In Essays sucht man im Schreiben Antworten zu finden. Ärztliches Handeln wiederum muss sich unentwegt mit seiner Begründung befassen, und das hat zu den hier vorgestellten Gedanken über den guten Arzt, die richtige Medizin und über die Rolle von Regeln und Gesetzen in der Gesellschaft geführt.  Diese Monographie versammelt Texte, die der Autor aus persönlicher Sicht zu diesen Themen verfasst hat. 

Thomas F. Lüscher ist ein klinisch und interventionell tätiger Kardiologe mit einem breiten wissenschaftlichen Interesse. Er ist Ordinarius für Kardiologie und Direktor der Klinik für Kardiologie am UniversitätsSpital Zürich und des Center for Molecular Cardiology im Campus Schlieren der Universität Zürich. Seine Forschung umfasst die Endothelfunktion von Gefässen, Lipide und Arteriosklerose, hohen Blutdruck, Herzinfarkt und Herzschwäche. Er hat zahlreiche Forschungspreise im In- und Ausland erhalten, über 500 Originalarbeiten, zahlreiche Übersichtsartikel und Buchkapitel verfasst und ist Herausgeber von zwei Lehrbüchern und Chefredaktor zweier kardiologischer Fachzeitschriften.

Essays über Leben, Gesundheit, Medizin und Gesellschaft
2015. Mit zahlreichen, z.T. farbigen, Abbildungen. Gebunden.
sFr. 45.- / € (D) 45.- / € (A) 48.50
ISBN 978-3-03754-085-5

Qualität in der Medizin

Qualität. Kaum ein Begriff der Gegenwart ist so ausgelaugt und wird so ungenau verwendet. Kaum etwas kann so missverständlich benutzt werden, wie die Qualität.

In ihren Briefen reisen der Hausarzt Bruno Kissling und die Ethnologin Andrea Abraham diesem Begriff nach und führen die Leser an bekannte und weniger bekannte Orte der Qualität in der Medizin. Bruno schreibt mit seinem medizinischen Innenblick und mit über 30-jähriger Berufserfahrung. Andrea bringt mit ihrem Aussenblick die empirischen Ergebnisse ein, die sie in langjähriger Forschung im Feld der Hausarztmedizin erhoben hat.

Die Autoren zeigen eindrucksvoll, dass es DIE Qualität in der Medizin nicht gibt. Qualität ist etwas unfertiges, stetig werdendes, eine Idee, die unser Denken durchflicht, ein Ziel, das Ärzte und Patienten gemeinsam anstreben.

Das Ergebnis dieses Briefwechsels ist ein wissenschaftliches Buch in narrativer Form und allgemein verständlicher Sprache, gleichermassen geeignet für medizinische Fachpersonen und ein interessiertes nichtmedizinisches Publikum.

Dr. phil. Andrea Abraham, 1978, studierte an der Universität Bern Sozialanthropologie (Ethnologie), Religionswissenschaft und Englische Literatur. Mit einem Marie Heim-Vögtlin-Stipendium des SNF und einem SAMW-Beitrag promovierte sie 2012 zum Thema «Framing quality. Constructions of medical quality in Swiss Family Medicine». Andrea Abraham ist spezialisiert auf qualitative Forschungsmethoden im Bereich der Medizinanthropologie und leitet die Forschungsabteilung des interdisziplinären Instituts für Ethik im Gesundheitswesen «Dialog Ethik». Sie ist aktives Mitglied der Fachgruppe Medical Anthropology Switzerland (MAS), deren Präsidentin sie von 2011 bis 2014 war. Sie ist Verfasserin zahlreicher Fachartikel und Beiträge zum Thema Gesundheitswesen. Andrea Abraham ist verheiratet und Mutter von drei kleinen Kindern.


Dr. med. Bruno Kissling, 1949, studierte in Bern Medizin und arbeitet seit 1982 als Facharzt für Allgemeinmedizin in seiner Hausarztpraxis in einem Quartier der Stadt Bern. Zurzeit plant er die Praxisweitergabe. Neben seiner hausärztlichen Tätigkeit war Bruno Kissling Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin SGAM, Schweizer Delegierter beim Welthausärzteverband WONCA sowie Mitbegründer und langjähriger Co-Chefredaktor der Schweizerischen Zeitschrift für Hausarztmedizin «PrimaryCare». Bruno Kissling ist Verfasser zahlreicher fachspezifischer, politischer und polit-philosophischer Artikel zur Hausarztmedizin. Daneben schreibt er lyrische Texte und wirkt mit seinen Wortskulpturen an Kunstausstellungen mit. Bruno Kissling ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern.

Qualität in der Medizin
Briefe zwischen einem Hausarzt und einer Ethnologin
2015. 177 Seiten, 7 Abbildungen in Farbe. Broschiert.
sFr. 19.50 / € (D) 19.50 / € (A) 21.-
ISBN 978-3-03754-084-8

Qualität in der Medizin (eBook)

In einem Internat für schwer verhaltensauffällige Jugendliche wird der Heimleiter Wieland verletzt und bewusstlos in der Sauna aufgefunden – mehr Hummer als Mensch. Für den pragmatischen Kommissar Poltrone und seine Assistentin, die Blonde, ist der Fall schnell gelöst. Nur Dr. Paul Hepp, der Psychiater im Heim, mag nicht glauben, dass einer seiner Jugendlichen etwas damit zu tun hat, auch wenn die natürlich schon ziemlich schräg daherkommen; die Yasmin, die sich halbe Andreasgräben in den Unterarm schnitzt, die Jelena, die seit Jahren mit niemandem mehr redet, der Noel mit seinen komischen Fahrplanheften, der Phil, der immer schläft. Bald wird deutlich: Ohne etwas von Jugendpsychiatrie zu verstehen, wird man kaum klären können, was wirklich passiert ist und wer hier eigentlich das »Vollopfer« ist. 

Dr. phil. Andrea Abraham, 1978, studierte an der Universität Bern Sozialanthropologie (Ethnologie), Religionswissenschaft und Englische Literatur. Mit einem Marie Heim-Vögtlin-Stipendium des SNF und einem SAMW-Beitrag promovierte sie 2012 zum Thema «Framing quality. Constructions of medical quality in Swiss Family Medicine». Andrea Abraham ist spezialisiert auf qualitative Forschungsmethoden im Bereich der Medizinanthropologie und leitet die Forschungsabteilung des interdisziplinären Instituts für Ethik im Gesundheitswesen «Dialog Ethik». Sie ist aktives Mitglied der Fachgruppe Medical Anthropology Switzerland (MAS), deren Präsidentin sie von 2011 bis 2014 war. Sie ist Verfasserin zahlreicher Fachartikel und Beiträge zum Thema Gesundheitswesen. Andrea Abraham ist verheiratet und Mutter von drei kleinen Kindern.

Dr. med. Bruno Kissling, 1949, studierte in Bern Medizin und arbeitet seit 1982 als Facharzt für Allgemeinmedizin in seiner Hausarztpraxis in einem Quartier der Stadt Bern. Zurzeit plant er die Praxisweitergabe. Neben seiner hausärztlichen Tätigkeit war Bruno Kissling Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin SGAM, Schweizer Delegierter beim Welthausärzteverband WONCA sowie Mitbegründer und langjähriger Co-Chefredaktor der Schweizerischen Zeitschrift für Hausarztmedizin «PrimaryCare». Bruno Kissling ist Verfasser zahlreicher fachspezifischer, politischer und polit-philosophischer Artikel zur Hausarztmedizin. Daneben schreibt er lyrische Texte und wirkt mit seinen Wortskulpturen an Kunstausstellungen mit. Bruno Kissling ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern.

Qualität in der Medizin
Briefe zwischen einem Hausarzt und einer Ethnologin
Format E-Book: EPUB.
2015. Ca. 177 Seiten, 7 Abbildungen in Farbe. 
sFr. 19.50 / € (D) 19.50 / € (A) 21.-
ISBN 978-3-03754-089-3

Prendre soin

Des défis majeurs sont lancés à la médecine et plus généralement à la société. Quelles voies pour y répondre? Que représente aujourd’hui «Prendre soin»: des autres, ce que fait la médecine; de la collectivité, ce que font la santé publique et la politique; de soi…? Cet ouvrage, collection de 70 articles parus dans le «Bulletin des médecins suisses», apporte des éclairages stimulants. L’auteur débat questions et enjeux actuels en décrivant leurs impacts et relations en termes sociétaux, éthiques, historiques, politiques au sens large (la vie de la polis, la res publica). C’est une de ses caractéristiques qu’il expose des points de vue originaux, souvent interpellants, passe des messages sous une forme qui stimule le lecteur.

Die Medizin und im weiteren Sinn die Gesellschaft sehen sich gegenwärtig grossen Herausforderungen gegenüber. Wie ist ihnen zu begegnen? Was bedeutet heutzutage «Sorge tragen»: zu den anderen, wie es Aufgabe der Medizin ist, zur Gemeinschaft, um die sich die «Public Health» und die Politik kümmern, zu sich selbst …? Dieses Buch, eine Zusammenstellung von 70 Artikeln, die in der «Schweizerischen Ärztezeitung» erschienen sind, liefert erhellende und anregende Antworten. Für die Texte ist kennzeichnend, dass der Autor ausgehend von aktuellen Fragestellungen stets auch grössere gesellschaftspolitische, ethische und historische Zusammenhänge im Auge behält und die Fähigkeit besitzt, diese in einer Form zu vermitteln, die der Leserschaft zu originellen und auch überraschenden Einsichten verhilft.

Jean Martin est médecin de santé publique. Après huit ans outremer sur quatre continents, il a intégré le Service de la santé publique vaudois où il a travaillé un quart de siècle (médecin cantonal de 1986 à 2003). Il a été amené à s’intéresser particulièrement aux enjeux éthiques et est membre de la Commission nationale suisse d’éthique et du Comité international de bioéthique de l’UNESCO. Engagé au sein d’organisations des domaines médico-social, humanitaire et du développement et dans la vie civique vaudoise.

Jean Martin ist Facharzt für Public Health. Nach acht Jahren ärztlicher Tätigkeit in Übersee auf vier verschiedenen Kontinenten trat er in den öffentlichen Gesundheitsdienst des Kantons Waadt ein, für den er während eines Vierteljahrhunderts tätig war. Von 1986 bis 2003 bekleidete er das Amt des Kantonsarztes. Im Verlauf seiner Tätigkeit entwickelte er ein besonderes Interesse an ethischen Fragestellungen. Er ist Mitglied der Nationalen Ethikkommission im Bereich Humanmedizin und des Internationalen Komitees für Bioethik der UNESCO. Zudem engagiert er sich in verschiedenen sozialmedizinischen und humanitären Organisationen sowie in der Entwicklungshilfe und im gesellschaftlichen Leben seines Heimatkantons.

Prendre soin
Un médecin engagé dans le monde
2014. Ca. 237 Seiten, 26 Abbildungen, davon 24 in Farbe. Broschiert.
sFr. 29.- / € (D) 24.50 / € (A) 25.-
ISBN 978-3-03754-077-0

Begegnungen mit dem Gesundheitswesen

Was ist das Wesentliche des Gesundheitswesens? Wie sieht es aus, dieses Wesen? Wie kann einer es beschreiben, abbilden und ihm gerecht werden?
Durch Begegnungen mit Menschen, die dahinterstehen und es ausmachen. Jeden Monat porträtiert Daniel Lüthi einen solchen «Medizin-Menschen» in der Schweizerischen Ärztezeitung. Er gibt so dem Gesundheitswesen ein Gesicht. Dieser Porträtband vereinigt 32 Begegnungen aus den vergangenen drei Jahren. Es sind behutsame aber direkte Annäherungen, persönliche Notizen von Treffen mit faszinierenden Persönlichkeiten aus dem ganzen Land, journalistische Anamnesen ohne Diagnose. Das Spektrum reicht von der Reinigungsfachfrau, die Sauberkeit und Fröhlichkeit ins Spital bringt, bis zum Schweizer des Jahres, der ebenda Kinderherzen operiert. 

Daniel Lüthi wurde 1958 in Bern geboren. Er arbeitet als Journalist, Fotograf, Mediensprecher, Medientrainer, Dozent und Autor. Er ist verheiratet, Vater einer erwachsenen Tochter und lebt in Bern.

Begegnungen mit dem Gesundheitswesen
32 Porträts in Text und Bild.
2013. 136 Seiten, 64 Abbildungen in Farbe. Broschiert.
sFr. 28.- / € (D) 23.50 / € (A) 24.50
ISBN 978-3-03754-072-5
EMH Schweiz. Ärzteverlag AG

Begegnungen mit dem Gesundheitswesen (eBook)

Daniel Lüthi wurde 1958 in Bern geboren. Er arbeitet als Journalist, Fotograf, Mediensprecher, Medientrainer, Dozent und Autor. Er ist verheiratet, Vater einer erwachsenen Tochter und lebt in Bern.

Begegnungen mit dem Gesundheitswesen (eBook)
32 Porträts in Text und Bild.
Format E-Book: PDF.
2013. 
sFr. 28.- / € (D) 22.50 / € (A) 23.-
ISBN 978-3-03754-076-3
EMH Schweiz. Ärzteverlag AG

Die Schweiz hat das beste Gesundheitssystem - hat sie das wirklich?

Mit Hans Heinrich Brunner und Heinz Locher haben sich zwei Autoren der gleichen Generation, aber mit sehr unterschiedlicher Berufsbiographie zusammengefunden. Was sie verbindet und letztlich auch zum vorliegenden Buch geführt hat, sind ihre Bemühungen um eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystem. Ihre Themenwahl ist durchaus eigenwillig und folgt weder den Hauptströmen noch den Mäandern der politischen Tagesdiskussion. Ihre Feststellungen, Bemerkungen und Anregungen haben mitunter einen für ihre Person nicht uncharakteristischen, sarkastischen Unterton. 

Wer den Versuch wagen will, seine eigenen Meinungen und (Vor-?)Urteile kritisch zu überprüfen, findet in diesem Buch wichtige Anregungen und Lösungsansätze. 

Hans Heinrich Brunner (1944–2010)
Der Arzt Hans Heinrich Brunner spezialisierte sich nach dem Staatsexamen 1971 in Kardiologie und Intensivmedizin. Nach 8-jähriger Tätigkeit als Belegarzt mit eigener Praxis an der Luzerner Klinik St. Anna wurde er 1988 als Co-Chefarzt an das Kantonale Spital Sursee gewählt. 1994–2004 war er Präsident der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH. Gesundheitsökonomische Projekte, insbesondere im Tarifbereich, bildeten in dieser Zeit einen zentralen Teil seiner Arbeit. So war er einer der «Chefingenieure » des Ärztetarifwerks GRAT/TARMED. 2004 graduierte Hans Heinrich Brunner als Master of Public Health (MPH) an der Harvard School of Public Health, mit Schwerpunkten in Gesundheitsökonomie und Datenanalyse. Von 2004–2006 wirkte er als Vizedirektor des Bundesamts für Gesundheit (BAG) und befasste sich in diesem Rahmen intensiv mit den steigenden Kosten im Gesundheitswesen. Als kritischer Denker prägte er das Gesundheitswesen wie kaum ein anderer. 

Heinz Locher *1943
Der Gesundheitsökonom Heinz Locher ist seit Beginn der 1970er Jahre in verschiedenen Funktionen des Gesundheitssystems tätig, so als Delegierter des Regierungsrates des Kantons Bern für Planung, Bau und Betrieb von Spitälern, Schulen und Heimen, als 1. Sekretär der Gesundheitsdirektion des Kantons Bern (1976–1989) und als für den Marktbereich Gesundheitswesen verantwortlicher Partner des Prüf- und Beratungsunternehmens Coopers & Lybrand bzw. PricewaterhouseCoopers (1989–2000). Er ist seither als selbständiger Berater in eigener Firma tätig, namentlich in den Bereichen Entwicklung und Regulierung des Gesundheitswesens als Wirtschaftszweig, Strategiefindung sowie Allianzen und Fusionen. 

Die Schweiz hat das beste Gesundheitssystem - hat sie das wirklich?
Feststellungen, Anmerkungen und Lösungsvorschläge
2011. 165 Seiten. Broschiert.
sFr. 35.- / € (D) 24.50 / € (A) 25.50
ISBN 978-3-03754-054-1
EMH Schweiz. Ärzteverlag AG

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