Versicherungsmedizinische Gutachten
6., komplett überarbeitete Auflage

Das versicherungsmedizinische Gutachten ist ein Beweismittel, das in strittigen Fragen von Versicherungen, Gerichten oder den versicherten Personen selbst in Auftrag gegeben wird. Da eine rasche und richtige Entscheidfindung von der Überzeugungskraft und Qualität des Gutachtens abhängt, müssen die inhaltlichen und formalen
Anforderungen an ein solches entsprechend definiert werden. Der vorliegende juristisch-medizinische Leitfaden zeichnet sich adurch aus, dass Ärzte und Juristen gemeinsam die im Zusammenhang mit der Erstellung von Gutachten sich ergebenden Fragen erarbeitet aben, um damit das gegenseitige Verständnis zu fördern und Brücken zwischen diesen beiden unterschiedlichen Disziplinen, jede mit der ihr eigenen Denkweise, zu schlagen. Der Leitfaden befasst sich, jeweils aus medizinischer und juristischer Sicht, mit Fragen wie Funktion und Aufgabe des Gutachters sowie den Modalitäten des Gutachtens, so insbesondere Gutachtensauftrag, Fragestellung und Gliederung. Des Weiteren werden die für Gutachten zentralen medizinischen und juristischen Begriffe erläutert und als Abschluss auch eine kurze Einführung in die Begriffe und den Aufbau der ICF sowie deren Möglichkeiten bei der Beurteilung des funktionalen Leistungsvermögens geboten. Wo es von Bedeutung ist, werden auch die für die Begutachtung relevanten Unter schiede zwischen Sozialversicherung und Privat- bzw. Haftpflichtversicherung hervorgehoben. Der Leitfaden richtet sich in erster Linie an mit Gutachten befasste Mediziner sowie an Richter, Anwälte, Versicherungsjuristen und Sachbearbeiter, die diese in Auftrag geben und zu würdigen haben.

Gabriela Riemer-Kafka (Hrsg.)

Versicherungsmedizinische Gutachten
Ein interdisziplinärer juristisch-medizinischer Leitfaden
In Kooperation mit Stämpfli Verlag AG Bern.
3. vollständig überarbeitete und ergänzte Auflage.
Offen. 187 Seiten, 2 Abbildungen. Broschiert.
sFr. 43.- / € (D) 43.-
ISBN 978-3-03754-102-9

EbM-Guidelines
6., komplett überarbeitete Auflage

Das gesamte Fachwissen der allgemeinmedizinisch-internistischen Grundversorgung in der 6. Auflage:
Über 30.000 zufriedene Internisten und Allgemeinmediziner vertrauen im deutschsprachigen Raum auf das geballte Wissen der umfangreichsten Sammlung EbM-basierter Guidelines.
Jede Guideline bietet Ihnen einen kurz gefassten aber prägnanten Überblick mit praxisgerechten Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie.Die Darstellung beschränkt sich dabei nicht auf einen krankheitsorientierten Ansatz, sondern erfolgt auch symptomorientiert und betreuungsorientiert. So erhalten Sie für praktisch alle Konsultationsanlässe massgeschneiderte Informationen für Ihre ärztliche Entscheidungsfindung. Mit dem beigelegten Gutschein für einen dreimonatigen Gratis-Online-Zugang profitieren Sie vom Zusatznutzen des Internetangebots (Aktualität, Umfang, Multimedia).

Dr. med. Susanne Rabady ist niedergelassene Allgemeinmedizinerin in Windigsteig (Niederösterreich) und Vizepräsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (ÖGAM). Sie hat zudem einen Lehrauftrag an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg. Prof. Dr. med. Andreas Sönnichsen ist Leiter des Instituts für Allgemeinmedizin und Familienmedizin an der Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke. Chefherausgeber Prof. Dr. med. Ilkka Kunnamo ist am Karstula Health Centre in Finnlandtätig und für die Originalausgabe der Guidelines verantwortlich.

EbM - Guidelines
6., komplett überarbeitete Auflage
2015. 1630 Seiten, Mit zahlreichen, hautsächlich schwarz-weissen, Abbildungen und Tabellen. Gebunden.
sFr. 171.- / € (D) 143.50 / € (A) 147.50
ISBN 978-3-03754-083-1

EbM-Guidelines online

Jetzt gibt es das meistverkaufte medizinische Fachbuch der letzten Jahre auch in einer stark erweiterten Onlineversion: mehr als 1000 Guidelines zu allen relevanten medizinischen Fragen der Allgemeinmedizin, Onlinesuche nach Stichworten, klare Hierarchie der Evidenzklassen zur Unterstützung bei der täglichen ärztlichen Entscheidungsfindung, aktuelle Updates durch ein Ärzteteam.

Evidenz auf einen Klick 
1600 Evidence summaries mit Links zu rund 450 Cochrane reviews
- ständige Aktualisierung
- umfangreicher als die Printversion
- mehr Illustrationen als die Printversion
- erarbeitet von Allgemeinmedizinern und Spezialisten
- ständiges strukturiertes Feedback aus der Praxis

EBM Guidelines Online
Bestellnr. e121. Jahresabonnement.
sFr. 158.-

EbM-Guidelines Buch+Online (Kombi-Produkt)

Kombipaket aus Buch und Onlineversion.

Kombipaket aus Buch (978-3-03754-083-1) und Onlineversion. Bestellnr. e134. 
sFr. 263.-

Kurzinterventionen bei Patienten mit risikoreichem Alkoholkonsum

Ein Leitfaden für Ärzte und Fachleute in der Grundversorgung

2015. 43 Seiten, Mit Abbildungen und Zeichnungen in schwarz/weiss. Broschiert.
sFr. 5.- / € (D) 4.50 / € (A) 4.50
ISBN 978-3-03754-081-7

L'Intervention Brève Pour Des Patients Avec Une Consommation D'Alcool À Problème

Un Guide Pour Les Médecins Et Autres Professionnels De Premier Recours

2015. 43 Seiten, Mit Abbildungen und Zeichnungen in schwarz/weiss. Broschiert.
sFr. 5.- / € (D) 4.50 / € (A) 4.50
ISBN 978-3-03754-082-4                        

Neurowissenschaften und Chirurgie

Die modernen Neurowissenschaften beeindrucken durch ihre neuen Erkenntnisse über das Hirn, über das neurobiologische Geschehen, welches Denken, Fühlen, Tun begleitet. Strukturen und Funktionen der Hirnzellen und ihrer Verknüpfungen (Kon- nektivität) sind wandelbar. Lernen, Erleben, Erfahrung erweitern die messbare Ausstattung mit Neuronen, Synapsen, Vernetzungen, Schaltkreisen; man spricht von Plastizität, Formbarkeit, adaptiver Wachstumsfähigkeit der Strukturen und Funktionen des Hirns. Das muss den Chirurgen, homo sapiens et faber, interessieren: Klinisches Können, Wissen, wie auch manuelle, operative Fertigkeit sind Leistungen des Hirns. In Analogie zu anderen, neurophysiologisch untersuchten Akteuren (z.B. Musiker, Tänzer, Vögel) muss der Chirurg sehr viel üben, zuschauen, mittels seiner Spiegelneuronen virtuell mitoperieren, um operative Kompetenz zu erlangen, sich einen weiten persönlichen neuronalen Kosmos für Denkwerk und Handwerk zu erarbeiten. Lernen erfolgt über epigenetische Mechanismen; sie wirken auf die Expression der Gene. Die Epigenetik eröffnet eine willentliche Einflussnahme auf das «Diktat der Gene» – eine epochal neue anthropologische Sichtweise tut sich auf. Die praktische Konsequenz lautet: Aneignung von Können im Operieren (und auch im klinischen Denken) erfordert viel Anschauung, Üben und Nachahmen, Dabeisein im Operationssaal. Die Neurowissenschaften bestätigen alte empirische Evidenz!

Prof. Ernst Gemsenjäger-Mercier, geb. 1931, studierte Medizin in Lausanne, Paris, Wien und Bern, wo er 1958 promovierte. Während seiner Tätigkeit als Leitender Arzt am St. Claraspital, Basel, und als Chefarzt der chirurgischen Klinik Spital Neumünster, Zollikerberg/ZH, spezialisierte er sich in Bauch- und endokriner Chirurgie. Er habilitierte sich 1976. Zahlreiche Publikationen berichten über kolorektale und endokrine Chirurgie; zuletzt erschien der Atlas of Thyroid Surgery (2009, Thieme).

Neurowissenschaften und Chirurgie
Über das Hirn des Chirurgen und sein Wachstum

Mit einem Vorwort von Gottfried Schatz.
2014. 9 Abbildungen, davon 7 in Farbe, 2 Strichbilder, davon 1 in Farbe, 2 Grafiken. Broschiert.
sFr. 19.50 / € (D) 16.50 / € (A) 17.-
ISBN 978-3-03754-079-4               

Bereit zum Dialog?

Die vorliegende Publikation soll dem Dialog dienen, ihn fördern. Die Beiträge sind aus der Arbeit in der Praxis entstanden und geben Einblick in den beruflichen Alltag, die Erfahrungen sowie die Denk- und Sichtweise der Autorinnen und Autoren. In einem Vorspann wird die kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung in der Schweiz beleuchtet. Im Anschluss werden Themen aus der frühen Kindheit, Phänomene sowie Erfahrungen und Vorgehensweisen in der Psychotherapie aufgegriffen. Ebenso werden die Situation spezieller Patientengruppen, Möglichkeiten zur Vernetzung und zur Betreuung von Fachleuten thematisiert. Generelle Überlegungen und eindrückliche Fallbeispiele wechseln sich ab und geben interessante, gut verständliche Einblicke.  

Ruedi Zollinger war 1981 bis 1987 Chefarzt der Psychiatrischen Dienste für Kinder und Jugendliche (PDKJ) in Solothurn, 1987 bis 2012 Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienste St. Gallen. Er ist Psychoanalytiker und Familientherapeut und heute in privater Praxis in Jenaz/GR und Wil/SG tätig. Er hat über viele Jahre in nationalen und internationalen Fachgremien mitgewirkt.

Bereit zum Dialog?
Beiträge zur Psychiatrie und Psychotherapie für Kinder und Jugendliche
2013. 156 Seiten, 4 Abbildungen, 7 Tabellen, 2 Grafiken. Broschiert.
sFr. 28.- / € (D) 23.50 / € (A) 24.50
ISBN 978-3-03754-071-8

Notarzt-Leitfaden (eBook)

Notarztleitfaden, 7. Auflage Schnelles Abstimmen der Behandlung vor Ort oder kurzes Rekapitulieren auf dem Weg zum Rettungseinsatz – dieses Buch hilft, die richtige Entscheidung zu treffen, wenn die Zeit drängt. Es ist speziell auf die präklinische Patientenversorgung ausgerichtet und bietet Notärzten, Rettungssanitätern, Dienstärzten, Notfallmedizinern und Grundversorgern aktuelles notfallmedizinisches Wissen zum übersichtlichen Nachschlagen. Im handlichen Taschenformat passt es in jede Einsatzkleidung und jede Kitteltasche. Die Empfehlungen des Notarztleitfadens stützen sich auf die neusten internationalen Behandlungsrichtlinien (AHA- und ERC-Guidelines 2010) und berücksichtigen gesamtschweizerische Besonderheiten (u.a. Medikamentenauswahl, Behandlung von Intoxikationen, Behandlungsempfehlungen nationaler Fachgesellschaften, Auflistung von Spezialkliniken, Katastrophenmanagement und Kommunikationswesen).

Luca Brendebach

7., komplett überarbeitete Auflage.
2013. Format E-Book: EPUB. 
ISBN 978-3-03754-073-2
EMH Schweiz. Ärzteverlag AG
Das E-Book ist ab dem 1. April 2013 kostenlos für Käufer der Printausgabe downloadbar.
Diese Produkt ist nur im Bundle mit der gedruckten Ausgabe erhältlich


Notarzt-Leitfaden Print- und eBook (Kombi-Produkt)

Mit dem Kauf dieses Buchs haben Sie auch das exklusive Recht für die eBook-Ausgabe (EPUB) erworben. Das eBook ist ab dem 1. April 2013 kostenlos für Käufer der Printausgabe downloadbar.

Luca Brendebach

7., komplett überarbeitete Auflage.
2013. 369 Seiten, 3 Abbildungen, davon 2 in Farbe, 59 Tabellen, 3 Grafiken. Spiralbindung.
sFr. 56.- / € (D) 47.- / € (A) 48.50
ISBN 978-3-03754-064-0

Versicherungsmedizinische Gutachten

Versicherungsmedizinische Gutachten einwandfrei verfassen und eindeutig verstehen Das versicherungsmedizinische Gutachten ist ein Beweismittel, das in strittigen Fragen von Versicherungen, Gerichten oder den versicherten Personen selbst in Auftrag gegeben wird. Da eine rasche und richtige Entscheidungsfindung von der Überzeugungskraft und Qualität des Gutachtens abhängt, müssen die inhaltlichen und formalen Anforderungen an ein solches entsprechend formuliert werden. Der vorliegende juristisch-medizinische Leitfaden zeichnet sich dadurch aus, dass Ärzte und Juristen gemeinsam die sich bei der Erstellung von Gutachten ergebenden Fragen erarbeitet haben, um damit das gegenseitige Verständnis zu fördern und Brücken zwischen diesen beiden unterschiedlichen Disziplinen, jede mit der ihr eigenen Denkweise, zu schlagen. Der Leitfaden richtet sich in erster Linie an mit Gutachten befasste Mediziner sowie an Richter, Anwälte, Versicherungsjuristen und Sachbearbeiter, die diese zu würdigen haben.

Gabriela Riemer-Kafka (Hrsg.)

Versicherungsmedizinische Gutachten
Ein interdisziplinärer juristisch-medizinischer Leitfaden
In Kooperation mit Stämpfli Verlag AG Bern.
2., vollständig überarbeitete und ergänzte Auflage.
2012. 158 Seiten, 2 Abbildungen. Broschiert.
sFr. 38.- / € (D) 32.- / € (A) 33.-
ISBN 978-3-03754-065-7
EMH Schweiz. Ärzteverlag AG     

Expertises en médecine des assurances

Guide médico-juridique interdisciplinaire

Gabriela Riemer-Kafka (Hrsg.)

Guide médico-juridique interdisciplinaire
In Kooperation mit Stämpfli Verlag AG Bern.
2. Auflage überarbeitete und ergänzte Auflage.
2012. 154 Seiten, 2 Grafiken. Broschiert.
sFr. 38.- / € (D) 32.- / € (A) 33.-
ISBN 978-3-03754-066-4
EMH Schweiz. Ärzteverlag AG     

DRG und Ethik

Fallpauschalen – nun auch in der Schweiz! Angesichts der notorisch knappen Finanzmittel im Gesundheitswesen werden vermehrt ökonomische Steuerungsmodelle eingesetzt, um die Kosten zu dämpfen, die Mittel adäquat zu verteilen und die Effizienz zu steigern. Abrechnungssysteme wie DRG (Diagnosis Related Groups) oder verschiedene Managed-Care- Modelle zeugen von einer marktwirtschaftlichen Umgestaltung des Gesundheitswesens. Ob und wie wirtschaftliche Anreize und zunehmende Konkurrenz die Gesundheitsversorgung tatsächlich beeinflussen, wird in diesem Band aus verschiedenen Perspektiven untersucht. In welche Spannungsfelder geraten die im medizinischen und pflegerischen Bereich Tätigen, die zwischen dem Patientenwohl, dem eigenen beruflichen Selbstverständnis und institutionellen und administrativen Ansprüchen an die Wirtschaftlichkeit ihres Tuns vermitteln müssen? Der Band versammelt Erfahrungen von Praktikerinnen und Praktikern aus der Schweiz und aus Deutschland, empirische Forschungsergebnisse und grundlegende theoretische Überlegungen, die sich mit der Einführung der DRG und dem zunehmenden Einfluss ökonomischer Konzepte in der Medizin beschäftigen. Zu Wort kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Medizin, Pflege, Recht, Soziologie, Philosophie und Ethik.

Nikola Biller-Andorno, Prof. Dr. Dr., geb. 1971, Studium der Medizin und Philosophie. Seit 2005 Professorin für Biomedizinische Ethik an der Universität Zürich. Sie ist Präsidentin der International Association of Bioethics und Mitglied der Zentralen Ethik-Kommission der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW).

Eliane Pfister, lic. phil., hat Philosophie, Neurobiologie und Volkswirtschaft an den Universitäten Fribourg, Schweiz und Southampton, England studiert. Sie ist seit 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Institut für Biomedizinische Ethik der Universität Zürich und beschäftigt sich im Rahmen ihrer Dissertation mit dem Thema DRG aus ethischer Perspektive.

Verina Wild, Dr. med., geb. 1977, Studium der Humanmedizin an der Georg-August-Universität Göttingen. Dissertation über medizinethische Aspekte von Arzneimittelforschung an schwangeren Frauen. Arbeit als Ärztin in der Inneren Medizin in Berlin. Derzeit Oberassistentin am Institut für Biomedizinische Ethik der Universität Zürich.

Die Herausgeberinnen sind am Institut für Biomedizinische Ethik der Universität Zürich tätig, an dem auch die Kooperation des Sinergia-Projektes «Assessing the impact of Diagnosis Related Groups (DRGs) on patient care and professional practice: an interdisciplinary approach» des SNF angesiedelt ist.

DRG und Ethik
Ethische Auswirkungen von ökonomischen Steuerungselementen im Gesundheitswesen
2011. 235 Seiten, 6 Tabellen. Broschiert.
sFr. 38.- / € (D) 26.50 / € (A) 27.50
ISBN 978-3-03754-052-7
EMH Schweiz. Ärzteverlag AG     

medkalender

• umfassend
Verzeichnis aller wichtigen in der Schweiz zugelassenen Originalpräparate und Generika mit leichter Auffindbarkeit verwandter Medikamente

• übersichtlich 
Gliederung nach Fachgebieten und Indikationen sowie alphabetisches Register mit Markennamen und Wirkstoffen

• unabhängig
Medikamentenbewertung durch Kapiteleinleitungen von Etzel Gysling sowie aktuelle Kommentare aus der «pharma-kritik», Finanzierung rein über den Verkauf und nicht über Werbeeinnahmen.

Etzel Gysling / Natalie Marty (Red.)

130. Ausgabe.
2012. 792 Seiten. Broschiert.
sFr. 55.- / € (D) 46.- / € (A) 47.50
ISBN 978-3-03754-068-8
EMH Schweiz. Ärzteverlag AG
Vorläufig ist keine neue Ausgabe geplant.

Praxisleitfaden für die Medizinische Praxisassistentin

Die neue Bildungsverordnung zur Ausbildung der Medizinischen Praxisassistentinnen und -assistenten in der Schweiz wurde erfolgreich umgesetzt und eingeführt. Dieses Buch verleiht dem Lernort «Arztpraxis» Kontur. Die Lernenden wie auch die Ausbildnerinnen und Ausbildner werden durch die Ausbildung begleitet. Die Ausbildungsziele im Buch halten sich an die Vorgaben aus dem Bildungsplan für Medizinische Praxisassistentinnen des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie. Die Schnittstellen zwischen ärztlicher Arbeit und der Arbeit der Medizinischen Praxisassistentin sind klar herausgearbeitet und umfassend dargestellt. Für die Ausbildnerinnen ist beschrieben, wie praktisches «Können» weitergegeben werden soll und wie der Lernerfolg dokumentiert werden kann. Der Anhang bietet die notwendige Unterstützung dazu. Das Buch soll ebenso als Repetitorium für die Lernenden dienen.

Emil Schalch

Praxisleitfaden für die Medizinische Praxisassistentin
Ein Lehrgang zur Ausbildung in der Arztpraxis für Lernende und ihre Ausbildnerinnen
FMH Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (Hrsg.)
2010. 410 Seiten. Ordner.
div. Grafiken, Tabellen und Illustrationen.
sFr. 98.- / € (D) 82.- / € (A) 84.50
ISBN 978-3-03754-049-7
EMH Schweiz. Ärzteverlag AG

Manuel de formation au cabinet médical

Guide à l'intention des assistantes médicales et des formateurs FMH Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (Hrsg.) Praxisleitfaden für die Medizinische Praxisassistentin franz. Ausgabe.

Emil Schalch

Manuel de formation au cabinet médical
Guide à l'intention des assistantes médicales et des formateurs
FMH Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (Hrsg.)
Praxisleitfaden für die Medizinische Praxisassistentin franz. Ausgabe.
2012. 404 Seiten. Ordner.
div. Grafiken, Tabellen und Illustrationen.
sFr. 98.- / € (D) 82.- / € (A) 84.50
ISBN 978-3-03754-063-3
EMH Schweiz. Ärzteverlag AG

Ethikwissen für Fachpersonen

Ich muss Entscheidungen treffen und ringe mit meinem Gewissen … Wie kann ich mit ethischen Konfliktsituationen umgehen? Das moderne Gesundheitswesen ist ein Zusammenspiel zahlreicher Professionen: Medizin, Pflege, therapeutische Spezialgebiete, soziale Arbeit und Seelsorge sind angehalten, ein Bewusstsein für Werte und ihre Anwendung in konkreten ethischen Fragestellungen zu entwickeln. Der Band «Ethikwissen für Fachpersonen» liefert dazu in didaktisch aufbereiteter Form umfangreiches Material und Wissen. Es eignet sich sowohl als Lehrbuch für das Selbststudium, wie auch als Begleitbuch für Kurse.

Tatjana Weidmann-Hügle, M. Sc., M.A., studierte Biochemie an der Universität Zürich und Philosophie an der University of Tennessee in Knoxville, USA. In den Jahren 2000-2010 arbeitete sie am Institut für Ethik im Gesundheitswesen, Dialog Ethik. Seit 2010 arbeitet sie als klinische Ethikerin in verschiedenen Krankenhäusern.

Dr. Dr. Christof Arn, geb. 1967, war nach dem Abitur als Hilfspfleger tätig und studierte Theologie. An der Universität wurde er zum Thema „Hausarbeitsethik“ promoviert. Seine Zweitpromotion zum Thema „Ethiktransfer“ schloss er in Nijmegen ab. Christof Arn arbeitet beim „Institut Dialog Ethik“, er ist dort Leiter des Bildungsbereichs.

HANDBUCH ETHIK
Band 2: Christof Arn / Tatjana Weidmann-Hügle (Hrsg.)
Ethikwissen für Fachpersonen
2009. 305 Seiten. Broschiert.
sFr. 38.- / € (D) 32.- / € (A) 33.-
ISBN 978-3-7965-2555-1
EMH Schweiz. Ärzteverlag AG

Der selbstbestimmte Patient

Ich weiss, es ist nur zu meinem Besten … Aber habe ich überhaupt noch ein Mitspracherecht? Für Patientinnen und Patienten sind Selbstbestimmung und Eigenverantwortung wichtige Themen. Patienten sind aber auch abhängige Menschen, eingebunden in ein Beziehungsnetz mit Fachpersonen und Angehörigen. Im Band «Der selbstbestimmte Patient» wird aufgezeigt, wie Menschen, die sich in der Rolle als Patienten wiederfinden, ihre Fähigkeit zur Selbstbestimmung stärken und ihre vielfältigen Abhängigkeiten aktiv mitgestalten können.

Dr. theol. Ruth Baumann-Hölzle studierte Theologie in Zürich und Genf. Für ihre Dissertation erhielt sie den Hauptpreis des Stehr-Boldt-Fonds der Universität Zürich, eine Auszeichnung für interdisziplinäre Forschung im Bereich Medizin. Sie ist Mitbegründerin und Leiterin des Interdisziplinären Instituts für Ethik im Gesundheitswesen, Dialog Ethik. Dr. med. lic. theol. Diana Meier-Allmendinger ist leitende Ärztin am Ambulatorium Klinik Schützen in Aarau, sowie Dozentin und Leiterin der Ethik-Foren am Spital Aarau.

HANDBUCH ETHIK
Band 1: Diana Meier-Allmendinger / Ruth Baumann-Hölzle (Hrsg.)
Der selbstbestimmte Patient
2009. 273 Seiten, 12 Abbildungen in Farbe, 3 Grafiken. Broschiert.
sFr. 38.- / € (D) 32.- / € (A) 33.-
ISBN 978-3-7965-2554-4
EMH Schweiz. Ärzteverlag AG
Kooperation Schwabe Verlag und EMH Schweizerischer Ärzteverlag.

Ethiktransfer in Organisationen

Wir brauchen Strukturen zur ethischen Entscheidungsfindung … Wie können wir sie schaffen? Ethik im Gesundheitswesen ist in hohem Masse eine Frage der Strukturen und Abläufe in Organisationen. Hier eine bewusste Kultur und definierte Strukturen ethischer Entscheidungsfindung aufzubauen, ohne Ethik an externe Stellen zu delegieren, stellt hohe Anforderungen an die Organisationen. Der Band «Ethiktransfer in Organisationen» liefert das Grundwissen über das Verhältnis von Ethik und Strukturen, stellt Modelle ethischer Unterstützungssysteme in Organisationen vor, reflektiert deren Vor- und Nachteile und gibt Hinweise für deren konkrete Realisierung.

Dr. theol. Ruth Baumann-Hölzle studierte Theologie in Zürich und Genf. Für ihre Dissertation erhielt sie den Hauptpreis des Stehr-Boldt-Fonds der Universität Zürich, eine Auszeichnung für interdisziplinäre Forschung im Bereich Medizin. Sie ist Mitbegründerin und Leiterin des Interdisziplinären Instituts für Ethik im Gesundheitswesen, Dialog Ethik.

Dr. Dr. Christof Arn, geb. 1967, war nach dem Abitur als Hilfspfleger tätig und studierte Theologie. An der Universität wurde er zum Thema „Hausarbeitsethik“ promoviert. Seine Zweitpromotion zum Thema „Ethiktransfer“ schloss er in Nijmegen ab. Christof Arn arbeitet beim „Institut Dialog Ethik“, er ist dort Leiter des Bildungsbereichs.

HANDBUCH ETHIK
Band 3: Ruth Baumann-Hölzle / Christof Arn (Hrsg.)
Ethiktransfer in Organisationen
2009. 281 Seiten, 5 Abbildungen in Farbe, 1 Grafik. Broschiert.
sFr. 38.- / € (D) 32.- / € (A) 33.-
ISBN 978-3-7965-2556-8
EMH Schweiz. Ärzteverlag AG

Verantwortung im politischen Diskurs

Politische Verantwortung übernehmen …
Was heisst das konkret für mich? Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft sehen sich mit einem komplexer werdenden Gesundheitssystem konfrontiert. Der Band «Verantwortung im politischen Diskurs» thematisiert ökonomische und soziale Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens und diskutiert Vorschläge, wie politische Verantwortung durch die Akteure des Gesundheitswesens besser wahrgenommen wird. Ein Fokus wird dabei auf die Veränderung des Anreizsystems für alle Beteiligten gelegt.

Dr. Markus Christen studierte Philosophie und Naturwissenschaften an der Universität Bern. Er wurde an der ETH Zürich in Neuroinformatik promoviert. Er ist Leiter des Fachbereichs Publikationen am Institut für Ethik im Gesundheitswesen, Dialog Ethik.

Prof. Dr. iur. Max Baumann ist Gründungsmitglied des Institutes für Ethik im Gesundheitswesen, Dialog Ethik. Er ist als Rechtsanwalt tätig und war von 1999-2011 Titularprofessor für Privatrecht, Rechtstheorie und Rechtsphilosophie an der Universität Zürich.

HANDBUCH ETHIK**
Band 4: Markus Christen / Max Baumann (Hrsg.)
Verantwortung im politischen Diskurs
2009. 239 Seiten, 9 Abbildungen in Farbe, 4 Tabellen, 1 Grafik. Broschiert.
sFr. 38.- / € (D) 32.- / € (A) 33.-
ISBN 978-3-7965-2557-5
EMH Schweiz. Ärzteverlag AG

Ethikdialog in der Wissenschaft

Ethik im Gesundheitswesen im wissenschaftlichen Diskurs … Wie verschaffe ich mir Überblick? Die wissenschaftliche Diskussion über Ethik im Gesundheitswesen umfasst heute ein kaum mehr überblickbares Spektrum. Der Band «Ethikdialog in der Wissenschaft» geht auf die Frage ein, wie die in den anderen Bänden praxisorientiert entfalteten Konzepte und Theorien in den aktuellen wissenschaftlichen Diskurs einzuordnen sind. Zu diesem Zweck werden zentrale Begriffe der medizinischen Ethik reflektiert, sowie die Theoriemodelle «integrative Verantwortungsethik» und «Ethiktransfer» einer wissenschaftlichen Reflexion unterworfen.

Dr. Markus Christen studierte Philosophie und Naturwissenschaften an der Universität Bern. Er wurde an der ETH Zürich in Neuroinformatik promoviert. Er ist Leiter des Fachbereichs Publikationen am Institut für Ethik im Gesundheitswesen, Dialog Ethik.

Tatjana Weidmann-Hügle, M. Sc., M.A., studierte Biochemie an der Universität Zürich und Philosophie an der University of Tennessee in Knoxville, USA. In den Jahren 2000-2010 arbeitete sie am Institut für Ethik im Gesundheitswesen, Dialog Ethik. Seit 2010 arbeitet sie als klinische Ethikerin in verschiedenen Krankenhäusern.

HANDBUCH ETHIK
Band 5: Tatjana Weidmann-Hügle / Markus Christen (Hrsg.)
Ethikdialog in der Wissenschaft
2009. 239 Seiten. Broschiert.
sFr. 38.- / € (D) 32.- / € (A) 33.-
ISBN 978-3-7965-2558-2
EMH Schweiz. Ärzteverlag AG

Handbuch Ethik im Gesundheitswesen, Bände 1 - 5 Alle 5 Bände im Schuber

Die aktuelle Orientierungshilfe zur Ethik im Gesundheitswesen Das «Handbuch Ethik im Gesundheitswesen» bietet in fünf Bänden einen umfassenden Überblick über die unterschiedlichen Perspektiven, Ansätze, Möglichkeiten, Rechte und Pflichten der Akteurinnen und Akteure im Gesundheitswesen: Band 1: Der selbstbestimmte Patient Diana Meier-Allmendinger, Ruth Baumann-Hölzle (Hrsg.) Band 2: Ethikwissen für Fachpersonen Christof Arn, Tatjana Weidmann-Hügle (Hrsg.) Band 3: Ethiktransfer in Organisationen Ruth Baumann-Hölzle, Christof Arn (Hrsg.) Band 4: Verantwortung im politischen Diskurs Markus Christen, Max Baumann (Hrsg.) Band 5: Ethikdialog in der Wissenschaft Tatjana Weidmann-Hügle, Markus Christen (Hrsg.)

Dr. theol. Ruth Baumann-Hölzle studierte Theologie in Zürich und Genf. Für ihre Dissertation erhielt sie den Hauptpreis des Stehr-Boldt-Fonds der Universität Zürich, eine Auszeichnung für interdisziplinäre Forschung im Bereich Medizin. Sie ist Mitbegründerin und Leiterin des Interdisziplinären Instituts für Ethik im Gesundheitswesen, Dialog Ethik.

Dr. med. lic. theol. Diana Meier-Allmendinger ist leitende Ärztin am Ambulatorium Klinik Schützen in Aarau, sowie Dozentin und Leiterin der Ethik-Foren am Spital Aarau.

Dr. Dr. Christof Arn, geb. 1967, war nach dem Abitur als Hilfspfleger tätig und studierte Theologie. An der Universität wurde er zum Thema „Hausarbeitsethik“ promoviert. Seine Zweitpromotion zum Thema „Ethiktransfer“ schloss er in Nijmegen ab. Christof Arn arbeitet beim „Institut Dialog Ethik“, er ist dort Leiter des Bildungsbereichs.

Dr. Markus Christen studierte Philosophie und Naturwissenschaften an der Universität Bern. Er wurde an der ETH Zürich in Neuroinformatik promoviert. Er ist Leiter des Fachbereichs Publikationen am Institut für Ethik im Gesundheitswesen, Dialog Ethik.

Tatjana Weidmann-Hügle, M. Sc., M.A., studierte Biochemie an der Universität Zürich und Philosophie an der University of Tennessee in Knoxville, USA. In den Jahren 2000-2010 arbeitete sie am Institut für Ethik im Gesundheitswesen, Dialog Ethik. Seit 2010 arbeitet sie als klinische Ethikerin in verschiedenen Krankenhäusern.

Prof. Dr. iur. Max Baumann ist Gründungsmitglied des Institutes für Ethik im Gesundheitswesen, Dialog Ethik. Er ist als Rechtsanwalt tätig und war von 1999-2011 Titularprofessor für Privatrecht, Rechtstheorie und Rechtsphilosophie an der Universität Zürich.

ANDBUCH ETHIK
Dialog Ethik - Interdisziplinäres Institut für Ethik im Gesundheitswesen (Hrsg.)
Handbuch Ethik im Gesundheitswesen, Bände 1 - 5
Alle 5 Bände im Schuber
2009. 1337 Seiten. Broschiert.
sFr. 172.- / € (D) 144.- / € (A) 148.-
ISBN 978-3-7965-2560-5
EMH Schweiz. Ärzteverlag AG

National Research Programme. "Implants and Transplants" (NRP 46) 1999-2006

Forty projects on stem cell research, tissue and matrix engineering, tolerance induction and other topics were supported by the Swiss National Research Program NRP46 (Implants, Transplants) from 1999 – 2006. The last project is devoted to developing stem cell lines from frozen surplus human embryos in Switzerland, which would otherwise have to be destroyed at the end of 2008. It is entitled JESP (Joint Embryonic Stem Cell Project) since it involves two Swiss universities, in vitro fertilisation centres and experts from the humanities (ethics and law) to handle this difficult problem. Over the years, stem cell transplantation and tissue/matrix engineering have drawn closer to each other and even developed synergies. Progress in stem cell research has been slower than anticipated, but a multitude of technical skills (phenotyping, isolation, transfection, induction of differentiation, labeling, expanding cells in culture, etc) were acquired. Understanding of stem cell biology has grown. The 7 projects on tissue and matrix engineering progressed closer to clinical applicability than the stem cell projects. Of 3 projects to implant encapsulated cells for the production of hormones (insulin, erythropoietin), one is close to clinical pilot studies with an advanced encapsulated device. Five projects were devoted to mechanisms of tolerance or the role of metzincins in chronic allograft nephropathy. Four studies in psychology and communication in transplantation were funded, as were 5 projects in ethics, law and the history of transplantation in Switzerland. The goal of NRP46 was to provide an impulse for research in these new fields and bring together experts from the humanities, biology and medicine to cope more effectively with the problems of regenerative medicine in the future. The majority of goals were attained, mainly in the basics.

EMH Schweiz. Ärzteverlag (Hrsg.)

National Research Programme. "Implants and Transplants" (NRP 46) 1999-2006
40 Projects in Stem Cell Research, Tissue Engineering, Tolerance Induction and more.
2007. 168 Seiten, 44 Abbildungen, davon 35 in Farbe, 23 Tabellen, 15 Grafiken. Broschiert.
sFr. 25.- / € (D) 17.50 / € (A) 18.-
ISBN 978-3-7965-2299-4
EMH Schweiz. Ärzteverlag

Rationierung und Gerechtigkeit im Gesundheitswesen

Standortbestimmung in der Rationierungsdebatte Jahr für Jahr steigen die Kosten im Gesundheitswesen, während die öffentlichen und privaten Mittel immer knapper werden. Das führt dazu, dass wirtschaftliche Erwägungen bei der gesundheitlichen Versorgung zunehmend an Bedeutung gewinnen. Doch während das Nachdenken über Rationierungsmassnahmen in der Ökonomie zu den elementaren Grundthemen gehört, ruft der Gedanke, einem hilfsbedürftigen Patienten nicht alle bestehenden Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, unwillkürlich Widerstand hervor. Dennoch scheint kein Weg an einer Rationierung gesundheitlicher Leistungen vorbeizuführen, wenn die solidarisch finanzierte Grundversorgung auf lange Sicht aufrechterhalten werden soll. Wie also lassen sich ethisch vertretbare, gerechte Ansätze formulieren, um zu einer zukunftsfähigen und praktikablen Lösung zu gelangen? Der vorliegende Band versammelt zum einen die Beiträge eines interdisziplinären Symposiums zum Thema «Rationierung im Gesundheitswesen. Sozialwissenschaftliche, medizinische, rechtliche und ethische Aspekte», das im Dezember 2005 an der Universität und am Kantonsspital Luzern unter Beteiligung namhafter Expertinnen und Experten aus allen Bereichen der Gesellschaft stattgefunden hat. Ergänzend und vertiefend finden sich zum anderen zahlreiche weitere Diskussionsbeiträge, die nicht auf das Symposium zurückgehen. Damit erfolgt erstmals eine umfassende Standortbestimmung und Übersicht über die zentralen Argumente, Stellungnahmen, Positionen, Thesen und Lösungsvorschläge in der Auseinandersetzung mit der Rationierungsdebatte im Schweizer Gesundheitswesen.

Hans Halter / Markus Zimmermann-Acklin (Hrsg.)

3: Hans Halter / Markus Zimmermann-Acklin (Hrsg.)
Rationierung und Gerechtigkeit im Gesundheitswesen
Beiträge zur Debatte in der Schweiz
2007. 336 Seiten, 17 Abbildungen, 8 Tabellen. Broschiert.
sFr. 58.- / € (D) 40.50 / € (A) 42.-
ISBN 978-3-03754-000-8
EMH Schweiz. Ärzteverlag AG

Was zahlt die Krankenversicherung?

Das «Manual der Schweizer Vertrauensärzte» wird 2004 mit neuem Name frisch aufgelegt. Die komplett überarbeitete 2. Auflage deckt wiederum alle wichtigen juristischen und medizinischen Aspekte vertrauensärztlicher Entscheide ab. In einem ersten Teil enthält sie einen Überblick über das Gesundheitswesen und dessen private und öffentliche Partner; im zweiten Teil sind Besonderheiten und Spezialfälle der einzelnen Fachdisziplinen behandelt. Das Buch ist ein unentbehrliches Nachschlagewerk für alle, die sich mit medizinischen Versicherungsfragen befassen müssen. siehe auch: www.vertrauensaerzte.ch

Dr. Jürg Zollikofer ist Facharzt FMH für Allgemeinmedizin in Ossingen.

Dr. Alfred Vaucher ist Facharzt FMH für Pädiatrie in Lausanne.

Was zahlt die Krankenversicherung?
Manual der Schweizer Vertrauensärzte
2. Auflage.
2004. 269 Seiten. Broschiert.
sFr. 48.- / € (D) 33.50 / € (A) 34.50
ISBN 978-3-7965-2044-0
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Que paie l'assurance-maladie?

Le "Manuel des médecins-conseils suisses" paraît en 2004 sous un nouveau titre. Cette seconde édition entrièrement révisée couvre tous les aspects juridiques et médicaux essentiels pour les décisions des médecins-conseils. La première partie donne une vue d'ensemble sur le système de santé publique et ses partenaires privés et publics. La seconde partie traite des particularités des différentes spécialités. Ce livre constitue un manuel incontournable pour tous ceux qui s'occupent de questions d'assurances médicales.

Dr. Jürg Zollikofer est spécialiste FMH en médecine générale, Ossingen.

Dr. Alfred Vaucher est spécialiste FMH en pédiatrie, Lausanne.

Que paie l'assurance-maladie?
Manuel des médecins-conseils suisses
2004. 266 Seiten. Broschiert.
sFr. 48.- / € (D) 33.50 / € (A) 34.50
ISBN 978-3-7965-2045-7
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Outcomes Research and Economic Evaluation

Mit der Eskalation der Gesundheitskosten wächst das Bedürfnis, mehr zu wissen über die Gesundheitsversorgung und über Kosten und Nutzen der zahlreichen therapeutischen und pflegerischen Möglichkeiten, die wir unseren Patienten anbieten können. Ferner, um die Qualität der Behandlung zu garantieren, müssen kostendämpfende Massnahmen mit Auswertung der Behandlungsergebnisse (Health Outcomes) einhergehen. Zweck dieses Buchs ist, medizinische Fachleute über die Ideen und Prinzipien der Ergebnisforschung (Health Outcomes Research) und über die Rolle der ökonomischen Evaluation in der Medizin zu informieren. Methodologische Fragen hinsichtlich Messung und Darstellung von Ergebnissen sowie ethische Fragen im Zusammenhang mit Kosten-Nutzen-Analysen werden erörtert.

Dr. med. Silvia M. Ess ist Leitende Ärztin bei der Krebsliga Ostschweiz.

2: Silvia M. Ess (Hrsg.)
Outcomes Research and Economic Evaluation
2002. 152 Seiten, 8 Abbildungen, 8 Tabellen. Broschiert.
sFr. 32.- / € (D) 23.- / € (A) 24.-
ISBN 978-3-7965-1972-7
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Muddling through elegantly: Rationierung im Gesundheitswesen

Jürg H. Sommer leistet mit diesem Buch einen Beitrag zur Klärung der oft emotional geführten Diskussionen über die Rationierungsproblematik im Gesundheitswesen. Er setzt sich kritisch mit der grundlegenden Frage auseinander, welche Entscheidungsinstanz nach welchen Kriterien und in welcher Form rationieren kann bzw. soll. Aufbauend auf dieser Diskussion evaluiert er die in verschiedenen Ländern gemachten Rationierungsversuche und dokumentiert eindrücklich, mit welchen Schwierigkeiten die oft gemachte Forderung nach einer Offenlegung der Rationierung in Form expliziter Regeln zu kämpfen hätte. Erst mit dieser ganzheitlichen Betrachtung wird es möglich, konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Prof. Dr. Jürg H. Sommer ist Professor für Gesundheitsökonomie und Sozialpolitik an der Universität Basel.

1: Jürg H. Sommer (Hrsg.)
Muddling through elegantly: Rationierung im Gesundheitswesen
2001. 148 Seiten, 5 Abbildungen, 11 Tabellen. Broschiert.
sFr. 32.- / € (D) 22.50 / € (A) 23.50
ISBN 978-3-7965-1736-5
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Medizinische Ethik im ärztlichen Alltag

Eines der ersten Bücher der Editores Medicorum Helveticorum nimmt sich dieses zentralen Aspekts des Arztseins an. Neue medizinische Entwicklungen lösen zugleich Hoffnungen und Ängste aus. Immer werden dabei auch Fragen zur ethischen Verantwortbarkeit dieser neuen Möglichkeiten aufgeworfen. Im Spannungsfeld zwischen dem wissenschaftlichen Fortschritt, der gelegentlich die Grenzen erprobten medizinischen Handelns erreicht, und materiellen Allokationsfragen wird das Bedürfnis nach einer «Ethik in der Medizin» immer stärker. Das vorliegende, auf die spezifischen Bedürfnisse der Schweiz ausgerichtete Buch schliesst hier eine grosse Lücke. Der Ruf nach Ethik ist sowohl allgemein verbreitet wie diffus in seinem Verständnis und seinen Implikationen. Einerseits sollen bestimmte Werte oder Normen, welche in unserer Gesellschaft bisher als indiskutabel galten, weiterhin mit der Autorität der «Ethik» gefestigt werden. Andererseits wird damit eine eher vage und zugleich moralisierende Wiederholung einiger Allgemeinplätze verbunden, die verschiedenen weltanschaulichen Traditionen entnommen werden. Eine letzte Variante des Rufs nach «mehr Ethik» besteht in einer dezidierten Überprüfung der bisher tradierten moralischen Intuitionen. Sie nimmt in der Literatur oft die Form der radikalen Infragestellung bisheriger Positionen an. Eine solche Art der Reflexion hat sicherlich zur besseren Klarstellung mancher normativer Konflikte geführt. Sie hat aber auch viele Menschen in ihrem «moralischen Haushalt» so verunsichert und verärgert, dass das Wort «Ethik» bzw. «Bioethik» beinahe zum Schimpfwort geworden ist. Dieses Buch möchte dem Bedürfnis nach Ethik Rechnung tragen, zugleich aber die erwähnten Zerrbilder vermeiden. Die beiden Herausgeber, PD Dr. theol. A. Bondolfi und Prof. Dr. med. Hj. Müller, vertreten die beiden angesprochenen Wissenschaftssparten: Ethik und Medizin. Ein kompetenter wissenschaftlicher Beirat hat bei der Auswahl der Themen und Autoren mitgewirkt und die einzelnen Kapitel geprüft. Als Autorinnen und Autoren für die einzelnen Beiträge konnten sowohl Vertreter aus Philosophie und Theologie als auch aus der Medizin gewonnen werden. Dieses Buch wird Studierenden, Ärztinnen und Ärzten, allen im Pflegebereich tätigen Leserinnen und Lesern sowie allen an der Medizinethik Interessierten eine Informationsquelle und Hilfe bei der konkreten Auseinandersetzung mit ethischen Fragen im medizinischen Alltag sein.

Alberto Bondolfi, geb. 1946, studierte Philosophie und Theologie an der Universität Freiburg i. Ue. Im Jahr 1977 wurde er im Fach Theologie promoviert. Seit 2003 ist er Professor für Ethik an der Universität Lausanne. Er war Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Biomedizinische Ethik (1990-1996) und Präsident der Europäischen Gesellschaft für ethische Forschung (1995-1999). Des Weiteren ist er Mitglied der zentralethischen Kommission der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften und verschiedener Bundeskommissionen, die sich mit Ethik in der Medizin beschäftigen.

Prof. Dr. med. Hansjakob Müller ist ehemaliger Leiter der Abteilung Medizinische Genetik des Universitäts-Kinderspitals beider Basel und des Departements Biomedizin Basel. 

Medizinische Ethik im ärztlichen Alltag
1999. 631 Seiten, 3 Abbildungen und 3 Tabellen. Gebunden.
sFr. 48.- / € (D) 33.50 / € (A) 34.50
ISBN 978-3-7965-1112-7
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